Der Löwenmann Dean Schneider – ein fantastisches Herzensprojekt

Vor vier Jahren wanderte der Schweizer Dean Schneider nah Südafrika aus. Der 28 jährige ist jetzt als der Löwenflüsterer in der Welt ein Begriff (ich nenne ihn „Löwenmann“)

Dean, Du warst ja jetzt vor kurzem in der US – Talkshow von Ellen De Generes zu sehen und hören. Wie waren die Reaktionen?

Fast zu 100 Prozent positiv. Ich habe zahlreiche Nachrichten aus meinem Freundeskreis, von Leuten aus meiner Instagram-Community und auch von neuen Fans aus den U.S.A. erhalten.

Du lebst ja abgeschieden in einem 400 Hektar großen Wildtierreservat, bist aber im Netz ein Star. 9,6 Mio. Follower beweisen es…

In größeren Städten ist es schon so, dass Leute Fotos machen oder mich ansprechen. Im Alltag vergesse ich das aber total. Dass ich mein Leben mit den Wildtieren online dokumentiere ist für mich einfach Teil meiner Mission und ich laufe hier ja auch niemandem über den Weg ausser meinem kleinen Team.

Das hört sich auch einsam an..

Dass ich so isoliert lebe, ist sicherlich ein Opfer, das ich bringen muss – dafür lebe ich auch mit Löwen zusammen.

Und Dein Liebesleben Dean?

Es ist nicht einfach, hier eine Beziehung aufzubauen oder überhaupt jemanden kennenzulernen. Aber das beunruhigt mich zur Zeit nicht… Ich habe große Ziele und stehe erst am Anfang einer langen Reise.

Du wirst „Löwenflüsterer“ genannt,..  Wann hast Du dieses Talent entdeckt?

Schon als Bub, durch unseren Schäferhund Leo. Ich hatte zwar nie das Gefühl, dass ich ein Hunde- geschweige denn ein Löwenflüsterer bin, aber mir war einfach früh klar: Tiere sind einfachre zu verstehen als Menschen.

Trotz Deiner Faszination warst Du zuerst in der Finanzbranche statt im Tierschutz tätig. Wieso?

In der Schweiz gibt es leider nicht viele Möglichkeiten, mit Tieren zu arbeiten. Als Jugendlicher habe ich mich einmal für eine Lehrstelle als Zoowärter beworben – diese aber nicht bekommen. Mitte 20 habe ich dann realisiert: Statt meiner Ziele kann ich auch meinen Standort wechseln und bin nach Südafrika gegangen.

Das Interview ist auf 20min.ch (Magazin) veröffentlicht worden

Dean Schneider ist in dem Wildtierreservat Hakuna Mipaka tätig. Hier (Klick) erfährst Du noch mehr über die Arbeit von Dean Schneider.

 

 

Herzensprojekt von Jessica Schwarz

Jessica Schwarz ist vermutlich vielen von euch aus dem ein oder anderen TV Film bekannt. Sie hat sich gemeinsam mit ihrem Lebenspartner einen Traum erfüllt und in Portugal ein eigenes Retreat eröffnet. Es sieht für mich sehr gut aus, was sie da auf die Beine gestellt hat:

Hier geht es zu dem Projekt von Jessica Schwarz in Portugal (Klick)

Offensichtlich arbeitet sie mit Westwing zusammen, aber das muss ja nichts heissen (für alle die diesbezüglich Vorurteile / Bedenken haben), denn die Möbel sehen wirklich ansprechend aus.

Was ist Ihre Meinung zu diesem Herzensprojekt?

Jetzt kommen die Bagger

Gerade erst bin ich in ein neues Büro gezogen und schon kommen die Bagger.. Es ist von Vorteil und sehr angenehm direkt am Bodensee ein Büro zu haben… Nachdenken, die Seele baumeln lassen, Energie tanken und für meine KundInnen das Beste geben. Ja, das war der Plan und nun sind die Bagger da. Direkt von meiner Terrasse aus sichtbar machen sie einen Lärm, der schon etwas stört..

Aber jetzt gilt es relaxt zu sein:-) Irgendwann in einer nicht allzu fernen Zukunft wird hier etwas stehen.. Ich vermute etwas sehr Schönes.. das mir nicht nur die Sicht verbaut sondern auch die Gewissheit gibt, dass alles im Wandel ist. Sogar die schöne Wiese direkt vor meinem Büro war nur temporär da…

Bagger in Kreuzlingen

Ein Eindruck von den Baggern

Was stabil ist, ist mein Coaching:-)

Wenn Du ein Business startest solltest Du diese sechs Schritte beherzigen

1) Machen.
2) Wenn du irgendwo stecken bleibst, DANN das nötige Wissen aneignen.
3) Weitermachen.
4) Neues Problem?
5) Lernen, was du für die Lösung brauchst.
6) Weitermachen

Du fragst Dich jetzt, warum dieser Beitrag so kurz ist? Weil er alles enthält, was Du brauchst um jetzt direkt loszulegen. Wenn Du einen Coach an Deine Seite holst, bist Du noch effektiver. ein Coach erkennt, wenn Du vom Weg abkommst und kann Dich mit dem nötigen (fehlenden) Wissen schnell ausstatten.

Um zu starten brauchst Du keine Strategie. Du brauchst keine Roadmap und die Sicherheit, dass Du dieses oder jenes Ergebnis erzielen wirst. Du brauchst nur anzufangen.

Ein Shop Besuch ist erst der Anfang – wieso Deep Learning immer wichtiger wird, damit Kunden auch wiederkerkehren und einkaufen

Weder beim ersten noch beim zweiten Besuch eines Online-Shops kaufen die Nutzer dort in der Regel ein. Mehr als ein Drittel besuchen ihn drei bis vier Mal, bevor sie einen Einkauf tätigen. 40 Prozent sogar fünf Mal oder noch häufiger.
Ist dies nun eine schlechte oder doch eine gute Nachricht, die Lucidworks bei einer Umfrage mit über 120 Online-Händlern ermittelt hat? Die Antwort lautet: Es kommt darauf an, was der Shop-Betreiber daraus macht.

Spuren lesen und auswerten

Die gute Nachricht ist, dass der Nutzer bei jedem Besuch zahlreiche Spuren hinterlässt. Mit deren Hilfe kann der Händler seine Präferenzen kennenlernen. Dies gilt auch für Nutzer, die nicht angemeldet sind oder explizit über sich Auskunft geben. Allein auf Grund des Suchverhaltens entstehen Signals, die der Händler sammeln und auswerten kann: Was tippt der Nutzer in das Suchfeld ein? Für welche Artikel hat er sich interessiert? Welche Filter nutzt er? Was klickt er an, was nicht? Bei welchen Seiten springt er ab? Geschickt aufgesetzte Clustering- und Classification-Algorithmen ermöglichen es dann, die Absichten des Kunden besser zu verstehen.
Wenn der Online-Händler dieses Wissen nutzen will, um seinen Umsatz zu steigern, wartet noch eine weitere Aufgabe auf ihn. Er muss dafür sorgen, dass der Kunde auch zum vierten oder fünftem Mal zu ihm kommt, um zu guter Letzt den geplanten Kauf in seinem Shop zu tätigen – und nicht beim Wettbewerber, der nur einen Klick entfernt ist.

Jeden Kunden persönlich kennenlernen 


Kunden kommen immer wieder in einen Shop zurück, wenn sie sich dort verstanden fühlen. Es geht also nicht nur darum, die Absichten und Bedürfnisse eines jeden zu kennen, sondern ihm daraufhin auch ein Einkaufserlebnis zu bieten. Die Kunst besteht darin, dass er dieses nicht als Inszenierung wahrnimmt, sondern als Selbstverständlichkeit. Das gelingt am besten mit personalisierten Shop-Angeboten. 
Um Missverständnisse zu vermeiden: Wenn der Nutzer beispielsweise regional passende Angebote erhält, ist das noch lange keine Personalisierung. Dass Schneeschaufeln nur in Regionen angezeigt werden, in denen es auch schneit, sollte selbstverständlich sein. Eine weitere Maßnahme sind Empfehlungen zu Artikeln, für die sich ein Kunde gerade interessiert. Häufig lauten diese jedoch: „Wer sich für diesen Artikel interessiert hat, hat sich auch für folgende Artikel interessiert“. Die empfohlenen Artikel wurden ermittelt, indem das Verhalten aller anderen Nutzer analysiert wurde. Das entspricht noch nicht den persönlichen Präferenzen des konkreten Kunden, der sich gerade ein Produkt einer bestimmten Kategorie ansieht.
Mit Personalisierung im E-Commerce ist mittlerweile eine ganz individuelle Personalisierung gemeint, die auch Hyper-Personalisation genannt wird. Der Kunde, der die Farbe Blau mag und regelmäßig ins Fitness-Studio geht, erhält beim Besuch des Webshops und im Newsletter Angebote, die ganz genau zu seinen Bedürfnissen und Gewohnheiten passen. Dafür werden alle Signals, die er hinterlassen hat, erfasst, aggregiert und mit Hilfe von Methoden aus der Künstlichen Intelligent analysiert und ausgewertet.

Kaufen beginnt mit Suchen und Finden


Nochmals zurück auf Start – zum ersten Besuch im Shop und zu den ersten Schritten eines Kunden, der etwas kaufen möchte. Viele beginnen mit der Suchfunktion. Sie tippen dort einfach ein, was sie suchen; und werden dann häufig enttäuscht. Sei es, da es keine Treffer für ihre Suche gibt, oder die Treffer für sie irrelevant sind. Sie verlassen frustriert den Shop und werden sicherlich nicht wiederkommen.
Bei der Suchfunktion muss der Shop sich also auf jeden Fall von seiner besten Seite zeigen. Nicht nur wegen der langfristigen Kundenbindung, sondern auch ganz konkret, um die Conversion Rate hin zu den Produktseiten zu steigern. Kunden können nämlich nur das kaufen, was sie finden.
Die Lösung lautet auch in diesem Fall, die Absichten des Kunden zu verstehen. Nur Stichworte abzugleichen, kann zu Missverständnissen führen. Keine Treffer anzuzeigen, weil der Nutzer sich vertippt hat, das ist Pech. Noch schlimmer, wenn er „Auto“ in die Suchfunktion eingegeben hat und Autos aber ausschließlich bei der Eingabe von „Pkw“ angeboten werden. Da verpasst der Online-Händler mehr als nur eine Chance.
Um zu erkennen, was der Kunde finden möchte, stehen unter anderem verschiedene Methoden des Natural Language Processing (NLP) zur Verfügung. Eine davon ist das Deep Learning: bei jeder Suchanfrage lernt der Shop von den Reaktionen der Nutzer auf die Suchergebnisse, was mit den eingegebenen Worten gemeint ist. Dies wird künftig noch wichtiger werden, da immer mehr Nutzer statt einzelner Begriffe vollständige Fragen eingeben. 

Mangelnde Fehlertoleranz ist nur einer von vielen Mängeln der Shopsuche, die ein Online-Händler beheben sollte. Damit die Kunden nicht frustriert sind, sondern von Anfang an schnell und leicht finden, was sie suchen, sollte er die angezeigten Ergebnisse auch sortieren. Beispielsweise, indem sie nach Kategorien sortiert sind und die relevantesten zuerst angezeigt werden.

Customer Experience ist kein Nice-to-have


Ausnahmesituationen durch zum Beispiel eine Pandemie sind keine Entschuldigung, um das Einkaufserlebnis für die Kunden zu vernachlässigen. Dieses Einkaufserlebnis muss immer oberste Priorität haben. Nochmals zur Erinnerung: Wenn die Kunden nicht finden, was sie suchen, können sie auch nichts kaufen. Ohne Empfehlungen, die auf ihre individuellen Vorlieben und Bedürfnisse abgestimmt sind, wechseln sie zu Shops, die diese Kunst beherrschen.
In den letzten Monaten hat sich viel verändert. Viele Menschen haben zum Beispiel mehr online eingekauft als bisher oder sie haben das Online-Shopping sogar erstmalig für sich entdeckt. Daher ist es jetzt wichtiger denn je, dass die Kunden schnell und einfach die gewünschten Produkte finden. Der Online-Einkauf muss ihnen Spaß machen, damit sie zu Stammkunden werden.

Das sind die Händler mit der größten Kundenzufriedenheit

(Quelle: Parthenon-Performance-Ranking; in Klammern: Gesamtbeurteilung, Index aus 100 möglichen Punkten)

1. dm Drogerie (75,1)

2. Rossmann (68,0)

3. Christ Schmuck (67,5)

4. Fressnapf Tierbedarf (67,3)

5. Amazon (66,1)

6. Ikea Möbel (65,7)

7. Zooplus Tierbedarf (65,4)

8. Wempe Schmuck (65,1)

9. Westwing Shopping Club (64,6)

10. Douglas (64,2)

dm ist schon im dritten Jahr in Folge Deutschlands beliebtester Händler: Das Unternehmen dominiert die Konkurrenz in den Kategorien Preis-Leistungs-Verhältnis, Sortimentsauswahl, Attraktivität und Nähe seiner Filialen sowie Kundenvertrauen.

Diese Liste zeigt, welche Online Händler alles richtig machen wenn es um das Erkennen der Kundenwünsche geht.

Mario Leonhardt ist Inhaber der M. Leonhardt Private Ltd. und Coach für Business Neu Starter, die mit wenig Aufwand viel errreichen wollen. Hierzu gehört neben dem richtigen Wissen (wie in diesem Beitrag von Michael Marheineke) auch die richtige Taktik und das Verständnis für die Zielgruppe.

Come in and Just Walk Out : neue Amazon Technologie für den Einzelhandel

Amazon betreibt schon seit längerer Zeit die sogenannten «Amazon-Go» Stores. Durch den grossen Erfolg dieser Stores geht Amazon einen Schritt weiter und fokussiert sich auf den Einzelhändler.
Amazon bringt nun eine weitere innovative Technologie, die sich «Just-Walk-Out» nennt, auf den Markt. Was steckt wirklich dahinter und wo könnten die zukünftigen Gefahren oder Chancen für die Einzelhändler liegen?
Amazon Go Stores sind bereits seit einiger Zeit in den USA in Betrieb. Der Kunde kann im Ladenlokal die Produkte und Artikel von Amazon anfassen, testen und ausprobieren. Wenn sich der Kunde für das Produkt entscheidet, wird das bezogene Produkt elektronisch erfasst. Der Kunde bezahlt nun aber nicht mehr wie bisher an der Kasse. Der ausstehende Betrag wird ihm automatisch beim Verlassen des Stores von seiner Kreditkarte abgezogen, welche bei Amazon hinterlegt ist.

Just Walk Out by Amazon Technologie

Die neue Technologie nennt sich «Just-Walk-Out» und ist hauptsächlich auf den Einzelhändler ausgerichtet. Es gibt identische Berührungspunkte mit dem Amazon Go-Prinzip. Jedoch liegt der Unterschied darin, dass Amazon diese Technologie jetzt auch für andere Händler anbietet inklusive einem vollständigen Paket aus Hard- und Software.

So läuft es ab:

In Just Walk Out-fähigen Geschäften betreten Käufer das Geschäft mit einer Kreditkarte. Sie müssen keine App herunterladen oder ein Amazon-Konto erstellen. Die Just Walk Out-Technologie erkennt, welche Produkte Kunden aus den Regalen nehmen oder in die Regale zurücklegen und verfolgt die Einkäufe in einem virtuellen Einkaufswagen. Wenn sie mit dem Einkaufen fertig sind, können Kunden einfach den Laden verlassen und ihre Kreditkarte wird für die Artikel in ihrem virtuellen Einkaufswagen belastet. Wenn Käufer eine Quittung benötigen, können sie einen extra Bereich im gerade besuchten Geschäft besuchen und ihre E-Mail-Adresse eingeben.
So erhalten Sie eine Quittung per E-Mail. Wenn Kunden dieselbe Kreditkarte beim nächsten Einkauf wieder verwenden, um dieses oder ein anderes Just Walk Out-fähiges Geschäft zu betreten, wird ihnen automatisch eine Quittung per E-Mail zugeschickt. Die E-mail ist ja dann schon bekannt.

Mit diesem „Just Walk Out“ System von Amazon vergössert der Onlinehändler seinen stationären Marktplatz um ein Vielfaches.

Einzelhändler mit stationären Verkaufsfilialen können diese Technologie erwerben und für ihr eigenes Geschäft nutzen. Amazon möchte im Gegenzug mit einer Umsatzbeteiligung vergütet werden.
Diverse Befragungen von Kunden und Passanten haben ergeben, dass der Einkauf in einem Amazon Go Store als sehr angenehm und effizient empfunden wird.

Was ist Deine Meinung zum neuen Just walk Out System von Amazon?